Gefahrgut richtig transportieren

Transport 29. März 2012 14:58

GefahrguttransporterDas Umreifungsband gehört zusammen mit den Spanngurten zu den pfiffigeren und unauffälligeren Teilen bei der Ladungssicherung. Es ist unverzichtbar beim geordneten Verstauen der Ware und dabei das Verrutschen oder das Herunterfallen zu vermeiden. Lesen Sie mehr über die praktischen Helfer und deren Verwendung, die den Schutz Ihrer Mitarbeiter und des Straßenverkehrs im Fokus haben.


Umherfliegendes Gefahrgut kann Leck schlagen

Die Notwendigkeit einer Gefahrgutsicherung hat sich in den letzten Jahren auch durch gezielte Informationsmaßnahmen der Berufsgenossenschaft herumgesprochen und ist in den Fokus der Betrachtung gerückt. Dabei geht es in erster Linie nicht um schon perfekt geschützte Tankwägen oder Tank-LKWs, sondern um alles was sich beladen lässt und nicht nur mit normierten Packungseinheiten befüllt wird. Ein Umreifungsband kann hier optimal genutzt werden, um die Standfestigkeit der Paletten oder Rollwägen auf die darüberliegende Ware zu verbessern. Das Umreifungsband wird einfach um einen Rollwagen herumgewickelt – entweder vertikal oder horizontal – und ist aufgrund der Widerstandsfähigkeit schon fast wie eine feste Hülle. Ohne aber langwierig abmontiert werden zu müssen. So vermeiden Sie, dass Gefahrgut bei einer schnellen Bremsung oder einem Unfall umherfliegt und umweltgefährdende Substanzen austreten können.

Das Umreifungsband vermeidet unabsichtliches Herunterfallen

Neben dem rein praktischen Nutzen beim Transport hat das Umreifungsband einen weiteren Vorteil insbesondere wenn es um Diebstahlsschutz oder -prävention geht. Zufällig vorbeigehende andere Lieferanten, Kunden oder Mitarbeiter können nicht einfach mit einem Griff auf die ungeschützt liegende Ware zugreifen oder sich beim Transport durch scheinbar unabsichtliches Herunterfallen ein Motoröl, eine hochwertige Farbe oder Chemikalie “sichern”. So sorgt das Umreifungsband auch für mehr Übersichtlichkeit und Vertrauen. Und Kunden schätzen wenn die Ware nicht wie Kraut und Rüben – also durcheinander – ankommt, sondern eine Struktur aufweist. Deshalb erfüllt das Umreifungsband mehrere Funktionen und ist aus der heutigen Ladungssicherung fast nicht mehr wegzudenken.

Der TÜV empfiehlt die Ladungssicherung

Der TÜV prüft nicht nur die technische Funktionsfähigkeit von PKWs und LKWs. Vielmehr schult er auch Lastwagenfahrer und Beladepersonal in der richtigen Ladungssicherung. Dabei empfiehlt er nicht nur eine gründliche und die Risiken abwägende Vorgehensweise, sondern auch den Einsatz von entsprechenden Hilfsmitteln wie Paletten und Rollwägen.

Foto: lassedesignen – Fotolia

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